STYLEGUIDE

Hochgeschlossen | So stylt ihr Rolli, Stehkragen und Co.

Ihr Lieben,

wusstet ihr, dass Hollywoodstar Diane Keaton nicht mehr das Haus verlässt, ohne einen Stehkragen oder Rolli zu tragen? Geschweige denn, dass sie sich ohne in der Öffentlichkeit zeigt! Und das hat auch einen Grund, denn am Hals und an den Händen erkennen wir das tatsächliche Alter eines Menschen am besten. Wir halten also schon einmal fest: Hochgeschlossen sieht nicht nur verdammt gut aus, sondern ist auch noch ein kostengünstiger Anti-Aging-Trick. Und ein wenig jünger geht ja bekanntlich immer. Wir zeigen euch, wie ihr die hochgeschlossenen Lieblingsteile am besten kombinieren könnt.

Hochgeschlossene Stylings: Mit diesen Tricks fällt es euch leichter

  • Zu eng geht einfach gar nicht. Das fühlt sich nicht nur unangenehm an, sondern sieht leider auch nicht besonders schmeichelhaft aus. Vermeidet also besser Roll- oder Stehkrägen, die einschneiden und die Linie des Halses unterbrechen.
  • Hochgeschlossene Oberteile können ein wenig stauchen. Mit fließenden Materialien könnt ihr dem entgegenwirken. Auch Lagen-Looks strecken durch die verschiedenen Schichten. Unsere Favoriten: fließende Mäntel, Palazzohosen und Midiröcke.
  • Outfits, die zu blickdicht sind, können durchaus ein wenig bieder erscheinen. Hier kommt es auf das Gleichgewicht an. Möchtet ihr euch oben eher bedeckt halten, könnt ihr unten ein wenig mehr Haut zeigen, zum Beispiel mit einem kurzen Rock. Aber auch, wenn ihr von Kopf bis Fuß nicht zu viel zeigen möchtet, ist dies möglich. Hierfür könnt ihr den hohen Kragen mit aufregenden Materialien auflockern. Spitze und Satin wirken immer ein wenig sexy. Auch mit Leder-Optik könnt ihr diese Wirkung erzielen.

Hochgeschlossen gestylt – diese Möglichkeiten habt ihr

Hochgeschlossen: Model posiert auf dem Jahrmarkt vor Ballons

1. Hochgeschlossene Rollis wirken schön leger

Rollkragenpullover sind die perfekte Alternative, wenn ihr grundsätzlich hochgeschlossene Outfits bevorzugt, es aber auch gerne lässig habt. Rollis gibt es nämlich nicht nur aus verschiedenen Materialien, sondern auch in verschiedenen Weiten. Unsere liebe Hanna trägt einen Pullover mit eher weitem Kragen. Die perfekte Kombi aus kuschelig und komfortabel.

Mit einem Printrock und Sandaletten wird jeder noch so entspannte Pullover feminin. Erstes Date wir kommen!

Hochgeschlossen: Anschnitt von Model, das aus dem Fenster SChaut
Hochgeschlossen: Model posiert in Industriehalle

2. Stehkrägen sind hochgeschlossen und schmeicheln ungemein

Sie gibt es in extrahoch und ganz dezent – Stehkrägen gehörten nicht nur zum Signature-Look von Karl Lagerfeld, sondern sind auch unser Garant für ein schickes Outfit. Der Overall aus Guidos Kollektion hat nur einen schmalen Steg, der trotz allem für eine tolle Linie sorgt.

Möchtet ihr zusätzlich zum Stehkragen eine Kette tragen, sollte diese nicht zu eng sein und lässig darüber liegen. Achtet darauf, dass ihr bei Blusen den obersten Knopf schließt. Ansonsten geht die Wirkung verloren.

Hochgeschlossen: Close-up auf Hals von Model mit Halstuch
Hochgeschlossen: Anschnitt von Model, das an einer bunten Wand lehnt

3. Tücher und Schals als hochgeschlossene Alternative

Es kann durchaus sein, dass ihr generell kein Fan von Krägen seid. Soll es geben! Dann haben wir eine prima Alternative für euch, mit der ihr trotzdem die Zeichen der Zeit ein wenig verstecken könnt. Mit einem hübsch gebundenen Tuch könnt ihr das Stück zwischen Ausschnitt und Kinn gekonnt überbrücken. Auch hier gilt: Fließende und locker gebundene Tücher wirken entspannt, ganz akkurat gebunden sehen diese eher schick aus.

Entweder ihr wählt euer Tuch farblich passend zum Outfit oder ihr schafft Kontraste. So kann eine andere Farbe oder auch ein Muster für Abwechslung sorgen.

Mit Krägen und Tüchern geht es jetzt definitiv hoch hinaus. Und so ein hochgeschlossenes Styling ist gerade im Übergang ideal, um schon mal das eine oder andere Lieblingsteil aus dem Sommer in einen noch warmen Look zu integrieren.

Alles Liebe,

Eure Guido-Redaktion