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Fashion Week 2018 | Guido präsentiert seine neue Kollektion in Berlin

Ihr Lieben,

es ist wieder soweit: Unser absoluter Lieblingsdesigner Guido Maria Kretschmer präsentiert seine neue Kollektion einem ausgewählten Publikum aus Modeliebhabern, Einkäufern, Redakteuren und Prominenten auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin. Wir sind natürlich ganz gespannt und können die Show kaum abwarten! Welche tollen Kleidungsstücke wird Guido wieder entworfen haben? Für welche Schnitte, Materialien und Muster wird er sich entschieden haben? Welche Models werden die Stücke präsentieren und wer wird alles im Publikum zu sehen sein? Selbstverständlich werdet ihr die Ersten sein, die Antworten auf all diese Fragen hier auf guidomariakretschmer.de erhalten. Außerdem hatten wir die Chance, Guido ein paar Fragen zu seiner neuen Kollektion und seiner Fashion Show zu stellen.

Deine neue Kollektion heißt Lineless Light: Was steckt hinter diesem Namen und was hat dich inspiriert?

Es ist immer wieder Licht, was mich sehr inspiriert und was ich sehr mag. Diese Verbindung zwischen Licht, wenn es auf Farbe trifft, und die dann entstehenden spannenden Momente. Einmal sieht man dies sehr schön am Morgen, wenn die schönen Töne miteinander verschwimmen, aber eben auch kräftige Töne. Deshalb mochte ich dieses Lineless Light. Das ist ja ein Licht ohne Linien, das auch ineinander übergeht. Dies war eine schöne Inspiration für mich.

Wie viel Zeit hast du in die Kollektion für die Show gesteckt?

Oh doch schon eine ganze Zeit. Das ist viel Arbeit gewesen, denn es sind viele verschiedene Linien. Es ist einmal die Frauen-Linie, die Männer-Linie, aber auch die Accessoire-Linie. Es kommen schon viele Sachen zusammen und wir zeigen ungefähr 90 Looks, was glaube ich auf der Fashion Week auch noch nicht da war, und das im Schnitt ungefähr mal drei Teile. Also wir haben 350 bis 400 Kollektionsteile, mit Schmuck und Schuhen sind wir also bei 500 Konfektionsteilen, die wir zeigen. Das ist eine große, große Menge und das zeigt eben auch, wie breit wir aufgestellt sind – auch in der Otto-Kollektion –und es zeigt, wie viel es mittlerweile gibt, weil wir uns von Jahr zu Jahr steigern. Die eigenen Produkte, die auch Basics sind, behalten wir. Aber es kommen immer wieder welche dazu, und das ist schon eine ernstzunehmende Größe, in der wir uns gerade bewegen.

Was erwartet die Zuschauer? Spiegelt sich der Name der Show in der Choreographie vielleicht wieder?

Die Choreographie, würde ich sagen, ist eine klassische Show, weil ich es so mag. Ich finde, dass es bei einer Show wichtig ist, dass man die Mode in den Vordergrund stellt. Ich mag schon auch ein bisschen die Inszenierung, aber mit Musik und Licht. Ich finde es aber immer schlimm, wenn 85 Models auf dem Catwalk über den Boden kriechen. Dann denke ich immer, dass ich will, dass die Klamotten gut zu sehen sind. Und ich finde, das ist auch das Recht, was jede Redakteurin und jeder Mensch, der zuschaut, hat. Ansonsten würde ich sagen, ist es auch eine Show der Models. Diese unterschiedlichen Menschen, die ich gewählt habe für die Show. Die erzählen die Show mit ihren Looks, mit ihrer Persönlichkeit. Und ich bin dann der, der zum Schluss noch einmal winkt. Aber eigentlich finde ich, ist die Show jetzt auch die Show der Models geworden.

Fließt die Inspiration deiner Kollektion „Lineless Light“ auch in deine „Democratic Couture“-Kollektion bei Otto ein und kann man Stücke vom Laufsteg bei Otto kaufen?

Ja absolut! Also alles was da ist, ist auch kaufbar. Es ist natürlich schön, dass die Sachen wirklich zur Verfügung stehen. Ich habe probiert, sehr intensiv daran zu arbeiten, eine gestylte Kollektion zu machen, die sehr schöne Kombinationsmöglichkeiten bietet. Weil es eben schön ist, auch Leuten ¬– Frauen und Männern oder Kundinnen und Kunden – die Chance zu geben, ganze Looks zu kaufen. Und auch zu sehen: so kannst du es kombinieren, so kannst du es tragen. Wir haben zum Beispiel einen wahnsinnig schönen Gehrock in Blau mit Hose, das ist der Hammer. Die ganzen Leute flippen aus, dass wir die so perfekt geschnitten haben. Und den Gehrock haben wir hochgezogen bis Größe 52. Das heißt also, den gibt es in vielen verschiedenen Variationen für verschiedene Figurtypen. Das ist irgendwie das Tolle, dass wir da auch ein bisschen Spanne haben, aber auch gleich zeigen: wie kann man das richtig kombinieren. Welcher Schuh könnte das sein, welche Tasche von uns, welcher Schmuck dazu? Also im Grunde alles aus einer Hand. Und das ist für mich natürlich auch ein Vergnügen, einen Look ganz zu kreieren.

Backstage geht es bei deiner Fashion Show ziemlich turbulent zu. Wie viele Menschen sind ungefähr an deiner neuen Show beteiligt?

Also ich würde jetzt sagen, dass sind ungefähr 20 bis 25 Models, da sind 25 Dresser – also sind wir schon bei 50. Wir sind ungefähr ein Team von 25 Leuten, dann sind wir schon bei 75. Plus die Leute, die Haare und Make-Up machen. Vielleicht so 150 Leute, die da vorne und hinten im Einsatz sind.

Gehört die Fashion Week in Berlin zu deinen Modehighlights des Jahres?

Ja es ist sicher für mich eines der Highlights, so wie für viele auch. Für jeden Designer sind die Shows immer auch ein großer Moment, weil dann einfach die Mode so rausgeht. Die Gedanken, die Designs werden real. Und auch die Kombination ist für mich jedes Mal ein spannender Prozess. Das wird sich wohl auch nicht ändern, solange man als Designer zeigt. Das ist nun mal unsere Möglichkeit zu zeigen, was wir gestern gedacht haben, und deswegen ist es für mich immer wichtig.

Hast du nach der Fashion Week ein wenig Zeit, um dich auf deine Hochzeit vorzubereiten oder geht es gleich mit dem nächsten Projekt weiter?

Das nächste Projekt ist der Geburtstag meiner Mutter. Das ist das größte Projekt. Und ich werde mich in das Goldene Buch meiner Heimatstadt eintragen dürfen, was auch schön ist. Da freue ich mich drauf, so ein bisschen in meiner eigenen Vergangenheit zu sein für ein paar Tage. Dann geht es eigentlich schon weiter. Und dann habe ich das große Projekt mit der Deutschen Bahn, noch die Show. Dann haben wir unser Plus-Size-Kollektion, die wir gerade vorbereiten und auf die ich mich wahnsinnig freue. Wir haben unsere Living-Kollektion. All das muss ich vor unserem Urlaub noch fertig machen, damit – wenn ich wieder da bin nach der Hochzeit – dann alles fertig ist. Also es ist noch gut was zu tun, aber ich freue mich, dass es Sommer ist. Und ich muss sagen, ich bin eigentlich ganz glücklich mit den Projekten, wie sie gerade laufen.

Vielen Dank, lieber Guido!

Lest in unserem Artikel zu Guidos Show alles über die wunderschönen neuen Kleidungsstücke, die prominenten Gäste und die sensationelle Präsentation seiner Kollektion auf der Fashion Week in Berlin. In unserem Shop findet ihr bereits die neuen Produkte!

Alles Liebe,

Eure Guido-Redaktion